Saisonstart im Corona-Modus

my_image Endlich geht es los!

Am Donnerstag hat der TC Falkenberg seine Anlage geöffnet und die Tennissaison ist mit etwa 3 Wochen Verspätung gestartet. Dies ist überhaupt nur möglich Dank eines strengen Hygienekonzepts, das der Vorstand ausgearbeitet hat. "Viele sind froh, dass wir jetzt endlich wieder auf die Plätze können", sagt der 1.Vorsitzende Volker Velewald. Aber er gibt zu, dass es eine schwierige Situation ist: "Dem ein oder anderen ist die Öffnung wohl sogar noch zu früh. Sicherheit hat die oberste Priorität, deswegen haben wir uns strenge Regeln auferlegt." Unter anderem darf zunächst nur Einzel auf der Anlage gespielt werden. Ein Mindestabstand von 2 Metern muss jederzeit eingehalten werden.

Die Gastronomie ist geschlossen, ein Verweilen auf der Anlage derzeit nicht erlaubt. "Das sind schon heftige Einschränkungen. Aber wir hoffen, dass wir Stück für Stück zum gewohnten Vereinsleben zurückkehren können", sagt Velewald. "Als familienfreundlicher Verein wünschen wir uns eigentlich möglichst viele Kinder auf der Anlage. Ob auf dem Platz, auf den anderen Spielflächen oder mit einem Eis auf der Terrasse." Letzteres könnte bald schon wieder möglich sein. Die Erweiterung der Terrasse ist so gut wie abgeschlossen und die Außengastronomie soll ja in ganz Niedersachsen wieder erlaubt werden.

Der Verein hofft auch, dass die Punktspielsaison stattfinden kann. Im Juni soll es bei den Erwachsenen losgehen. Die Jugendmannschaften sollen nach derzeitiger Planung im August anfangen. Der Trainingsbetrieb startet zumindest ab der kommenden Woche beim TC Falkenberg.

my_image Das Jugendteam um Trainer Christian Hobbie und Sebastian Boberg hat zur Unterstützung einen Neuzugang verpflichten können: Einen Falken als Vereinsmaskottchen. "Er soll einen festen Platz im Clubhaus bekommen und sogar bei Auswärtsspielen unsere Jungs und Mädchen begleiten und unterstützen", erklärt Jugendwart Sebastian Boberg. Tennisschläger und Ball hat der Falke schon. Was ihm noch fehlt ist ein Name. "Da sind wir auf die Vorschläge unserer Jugendlichen gespannt", freut sich Boberg. Noch ein bisschen Geduld also. Aber darin sind wir in der Corona-Krise mittlerweile ja geübt.